Glossar

100Hz

Die 100Hz-Technik schaltet LCD-typische Bewegungsfehler wirkungsvoll aus.

Da bei LCD-TVs im Gegensatz zu anderen Technologien ein einzelnes Bild immer so lange zu sehen ist, bis es durch ein neues ersetzt wird, erscheinen Bewegungen oft ruckelig und unscharf.

Die Bilder werden vom menschlichen Auge längere Zeit betrachtet, so dass der Eindruck entsteht, die Bilder würden sich im Bildschirm „einbrennen“. Um dies zu vermeiden, verdoppelt die 100Hz-Technik die Anzahl der Bilder und steuert das Panel mit 100 (100Hz*) statt der üblichen 50 (50Hz) Bildern pro Sekunde an.

So ist jedes Bild nur die Hälfte der Zeit zu sehen, bis es ausgetauscht wird. Die zusätzlich benötigten Zwischenbilder werden vom LCD-TV durch Interpolation von je zwei Originalbildern erzeugt. Eine flüssige und zugleich scharfe Darstellung von Bewegungen jeglicher Art ist somit garantiert.

*) bei NTSC-Signalen 120Hz

1080p

1080p-kompatible HDMI-Anschlüsse können ein Bildsignal von einer 1080p-Quelle so empfangen, dass die volle Bildschärfe dieses HD-Signals wiedergegeben werden kann. Dies ist möglich, da keine Vollbildwandlung seitens des TV nötig ist.

24p

Nahezu alle in den USA produzierten Filme werden in 24 Vollbildern (24p) pro Sekunde produziert. Diese werden später in der Regel mit einer Auflösung von 1.920x1.080 Bildpunkten abgetastet und dann beispielsweise auf eine Blu-ray Disc gebracht. Je weniger Umwandlungen bis zur Bildwiedergabe vorgenommen werden, desto besser ist die Bildqualität. In 24p kompatiblen Geräten kann dieses Signal eingespeist werden und muss dann lediglich im Fernsehgerät entsprechend den Panelspezifikationen umgewandelt werden.

Auflösung

Die Auflösung gibt die Anzahl der Pixel (Bildpunkte) an, aus denen sich ein Bild zusammensetzt. Es wird die Anzahl der Bildpunkte horizontal, danach vertikal (Anzahl der Zeilen) angegeben (z.B. 800x600).

Bedienfeldsperre

Sperrt die Bedientasten am Gerät.

So kann beispielsweise die unerwünschte Benutzung des Gerätes durch Kinder verhindert werden, da sich bei aktivierter Funktion das Gerät nur mehr über die Fernbedienung steuern lässt.

Blu-ray
Digitales, optisches Speichermedium, welches als High-Definition (HD) Nachfolger der DVD entwickelt wurde. Die Blu-ray-Disc bietet eine erhöhte Speicherkapazität und Datenrate. Damit kann eine erheblich verbesserte Bildqualität erreicht werden.
CEC

CEC steht für Consumer Electronics Control und ermöglicht die Steuerung verschiedener an den Fernseher (mittels kompatiblem HDMI) angeschlossenen Geräte über die TV-Fernbedienung.

DLNA

DLNA steht für Digital Living Network Alliance.

Produkte mit dieser Zertifizierung können über ein Computernetzwerk Daten austauschen.
Über die Netzwerkschnittstelle ist es möglich den Fernseher in das heimische Netzwerk zu integrieren um ganz einfach Musik, Fotos und Filme von der Computerfestplatte auszuwählen und abzuspielen.

DVB-C

DVB-C steht für Digital Video Broadcasting - Cable und bezeichnet das digitale Kabelfernsehen.

In der Regel wird DVB-C über einen separaten Receiver empfangen. Ist der Empfänger aber bereits in das Gerät integriert, hat das einige Vorteile: Das gesamte System lässt sich mit einer Fernbedienung steuern. Zudem wird kein zusätzlicher Stellplatz für einen externen Receiver benötigt.

Digitales Fernsehen empfängt ohne störendes Bildrauschen und unterstützt den elektronischen Programm-Guide (EPG).

Sollte der Kabelbetreiber den digitalen Empfang über Kabel zusätzlich Vergebühren könnte dennoch ein externer Receiver vom Kabelbetreiber benötigt werden.

DVB-S

DVB-S steht für Digital Video Broadcast Satellite – also die Übertragung von TV-Signalen per Satellit.

DVB-S2 verfügt gegenüber DVB-S eine um 30% höhere Bandbreite, unterstützt MPEG-4/H.264 und ist damit in der Lage hochauflösende Videosignale per Satellit empfangen zu können. So gut wie alle derzeit im Handel erhältlichen TVs mit verbautem DVB-S Receiver sind bereits HD-fähig (also DVB-S2).

DVB-T

DVB-T steht für Digital Video Broadcasting - Terrestrial und bezeichnet das digitale Antennenfernsehen.

In der Regel wird DVB-T über einen separaten Receiver empfangen. Ist der Empfänger aber bereits in das Gerät integriert, hat das einige Vorteile: Das gesamte System lässt sich mit einer Fernbedienung steuern. Zudem wird kein zusätzlicher Stellplatz für einen externen Receiver benötigt.

Digitales Fernsehen empfängt ohne störendes Bildrauschen und unterstützt den elektronischen Programm-Guide (EPG).

Die Abkürzung DVB-T2 steht für das hochauflösende, terrestrische Fernsehen und ist die Weiterentwicklung von DVB-T.

DVB-T2 soll im Laufe des Jahres 2012 in den Ballungszentren Österreichs starten.

DVD

Die DVD (Digital Versatile Disc) hat eine Speicherkapazität von bis zu 8 Stunden Film und bietet erweiterte Möglichkeiten wie z.B. die Auswahl verschiedener Sprachen und Untertitel. Manche DVDs bieten unterschiedliche Kameraperspektiven und/oder Bonusmaterial (MakingOf, Interviews, etc.) an.

Energieeffizienzklasse
Die Energieeffizienzklasse wird von G (geringste Effizienz) bis A+++ (höchste Effizienz) angegeben. Viele Haushaltsgroßgeräte müssen mit einem Energieverbrauchsetikett versehen werden. Dieses gibt Auskunft darüber, wie energieeffizient ein Gerät arbeitet. Seit dem Jahr 2010 werden auch Produkte aus dem Bereich Unterhaltungselektronik mit dem Hinweis auf die Energieeigenschaften ausgezeichnet.
Full HD

Zusätzlich zur "HD-Ready"-Spezifikation weist ein Full HD Fernseher eine native Auflösung von 1080 Bildpunkten in der Vertikalen auf.

Hintergrund: In Europa hat sich für Bilder in High Definition eine Auflösung von 1920x1080 Bildpunkten für das übertragene Signal weitgehend durchgesetzt.

HbbTV

HbbTV (Hybrid Broadcast Broadband Television) ist die Verschmelzung des klassischen Fernsehens mit zusätzlichen Informationen aus dem Internet. Fernsehsender können so eine Vielzahl von zusätzlichen Informationen und Zusatzdienste anbieten.

HbbTV dient als Weiterentwicklung des Teletextes in umfangreicher und optisch ansprechender Form. Des Weiteren können verpasste Filme, Serien und TV-Shows innerhalb von 7 Tagen nach der Ausstrahlung nochmals angesehen werden.

Technische Voraussetzungen für HbbTV:
Um in den Genuss der Mehrwertdienste zu kommen, brauchen Sie ein entsprechendes Empfangsgerät mit HbbTV-Unterstützung, sowie einen Breitband-Internetanschluss zur Übertragung der Zusatzangebote.

HD-Ready

Ein HD-Ready Panel muss folgende Bedingungen erfüllen:

1. Native Auflösung von mindestens 720 Bildpunkten in der Vertikalen bei einem Format von 16:9
2. Mindestens ein analoger (Component-Video, YUV) und ein digitaler Eingang (DVI oder HDMI mit HDCP-Unterstützung)
3. Die HD-Formate 720p und 1080i müssen verarbeitet werden können

HDCP

HDCP steht für High-bandwidth Digital Content Protection und ist ein für die Schnittstellen DVI und HDMI vorgesehenes Verschlüsselungssystem zur geschützten Übertragung von Video- und Audiodaten.

HDMI

HDMI (High Definition Multimedia Interface) ist ein digitaler Anschluss, über den Bild und Ton in HD-Qualität übertragen werden können.

Lautstärkeanpassung

Die automatische Lautstärkeanpassung löst ein bekanntes Problem: stark schwankende Lautstärke im Programm und zwischen verschiedenen Quellen und Sendern.

In der Regel wird z.B. Werbung deutlich lauter übertragen als die eigentliche Sendung. Auch die Grundlautstärke der einzelnen Sender schwankt teils sehr stark, und der Lautstärkepegel von Zuspielern wie DVD-Playern oder Spielkonsolen ist ebenso selten der gleiche, wie von den TV-Programmen.

LED

LED steht für Light Emitting Diode.

In der modernen Fernsehtechnik werden LEDs statt Leuchtröhren für die Hintergrundbeleuchtung der Bildschirme eingesetzt.

LCD-Bildschirme benötigen eine zusätzliche Lichtquelle. Normalerweise kamen Leuchtröhren zum Einsatz, die sogleich ein Problem mitbrachten: Die großflächige Ausleuchtung erhellt großflächige Bildbereiche. Hohen Kontrast kann man so nicht erreichen.
Die kleinen LEDs sparen Platz und Strom. Man kann sehr viele von ihnen verwenden und so gezielt Bildbereiche stärker oder schwächer beleuchten. Das Resultat sind deutlich gesteigerte Kontrastverhältnisse.

PVR

PVR steht für Personal Video Recording.

PVR beschreibt die Möglichkeit, bei einem TV-Gerät (oder auch bei einem SAT-Receiver) auf einen externen
Datenträger (meist einen USB-Stick oder eine USB Festplatte) das laufende TV-Programm
aufzunehmen.

SD

SD steht für Secure Digital und ist eine Speicherkarte auf die über viele Geräte Daten aufgespielt werden können. Fernseher und Abspielgeräte mit SD Slot haben die Möglichkeit Daten von solchen Speicherkarten direkt auszulesen, wobei darauf zu achten ist welche Formate angezeigt bzw. abgespielt werden können.

SDHC
SDHC steht für Secure Digital High Capacity und ist die Erweiterung der SD-Speicherkarte.
USB

USB steht für Universal Serial Bus.

Bei Fernseh- und DVD-Geräten mit USB-Anschluss können kompatible Geräte (z.B. USB-Stick) angeschlossen werden um die darauf enthaltenen Multimediadateien (z.B. Fotos) direkt wiederzugeben, wobei darauf zu achten ist welche Formate angezeigt bzw. abgespielt werden können.

WLAN

Neben der Einbindung des TVs via Netzwerkkabel ins Heimnetzwerk kann sich der TV auch über den Wireless-LAN-Standard (WLAN) mit dem Router verbinden. Während einige Geräte per USB-Dongle (optional erhältlich) im Netzwerk kommunizieren, so verfügen High-End Geräte sogar über WLAN "built-in" und somit über eine integrierte WLAN-Antenne, wodurch das Andocken eines USB-Dongles überflüssig wird.